5. Tag: Monesterio

Monasterio ist eine gepflegte, äußerst saubere Provinzkleinstadt. Ich habe mich in der Apotheke mit allem Nötigen eingedeckt und versuche den Tag zu genießen. Nun ja, ich kann einfach nur hoffen, dass ich in 2 Tagen wieder fit bin. Man muss ja niemandem Rechenschaft ablegen.

Es gibt schon spezielle Typen auf diesem Weg. So zum Beispiel der 65 jährige, pensionierte Carunternehmer vom Bodensee, der mit seinem Esel die Via de La Plata pilgert! Er rechnet mit ca. 8 Monaten, bis er in S.d.C. ankommen wird ! Der Esel läuft nicht durch Bäche und auf meine Frage, was er denn da mache, sagte er: „Nun, dann muss ich halt einen anderen Weg suchen, oder wenn er nicht mehr will, muss ich warten.“ Boahh, der Mann muss eine Geduld haben. Er sagte, er nehme sich die Zeit erst, seit seinem Herzinfarkt…

Die ganze Region lebt von ihren schwarzen Wildschweinen und Schafen. So gibt es schon zum Frühstück Tostada con sobrasada y pate de higado de cerdo. (mastige Wildschweinpasten, schmecken ähnlich wie die Geflügelpasteten) Für Heikle gibt’s auch Konfitüre 😉

secundo parte:
El tarde del dia en un bar. Era la fiesta Real-Barca con mucho cerveca y cuba libre.. Si, los peregrinos pueden tambien hacer una fiesta! buenas noches .. /-;

Pic vom Frühstück in Almadén.

6 Kommentare zu „5. Tag: Monesterio“

  1. gell…so vom schiff aus lässt sich gut mit ratschlägen um sich werfen…plumps..und weg sind sie.
    deine bodenseecarfahrtenunternehmermitherzinfarkterfahrungsgeschichte scheint doch extrem nah….deinem aktuellen blasenübersätenschmerzverursachendemundplänedurchkreuzenden zu-stand
    dieses auf-den-esel-eingehen….macht auch mir tiefen eindruck…bin grad voll am mitpilgern, emotional –

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  2. Ciao Märcu
    Ig ha scho äs parmau a Di dänkt.
    wenn ig chönt wäri äuä o derbi, wäge de gschjsnä Blatäre, überlegmau: viliecht vertraga d`Füäs respektiv Dini Hut ä chäsigi füächti Umgäbig eiwach niid,
    ig Würds mit Espadrillos pröbierä. Oder Barfuas loufä wär o ngo ä Option.
    U pas mer de uf fo dä wiudsöu da weis i de ngo ä par Tips vo mier z`gäh!
    Salut Cristo

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  3. Hi Marcel,
    das Frühstücksbildchen sieht ja richtig spanisch aus, und einladend dazu …
    und dass selbst an Vegtarier (Konfi) gedacht wird, das klingt fortschrittlich ; -)
    freut mich von Dir zu lesen
    und wünsche Dir eine schnelle Heilung Deines Zehs
    (ich hoffe dazu braucht es keien Eselsgeduld)
    herzlich yvan

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  4. Marcel

    das klingt bis jetzt sehr authentisch und spannend – freue mich auf die weiteren Berichte und wäre jetzt gerne bei Dir… ein Tropfen vino tinto und etwas vom Schinken der schwarzen Schweine…

    wünsche Dir gutes Wetter, feine Wegbegleiter und immer wieder ein paar Minuten zum Innehalten, Anhalten, Durchatmen, und bewusstes „auf dem Weg“ sein…

    herzlichst
    Don Carlos 🙂

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