9. Tag: Zafra – Almendralejo (38.8km)

…von dieser Stecke sind wir (Fritz und ich) 25 km gelaufen. Vormittags regnete es so stark, dass wir bereits nach einer Stunde durchnässt in einer Bar unterstanden und entschieden, eine kurze Strecke mit dem Bus zurückzulegen. Der 2. Teil der Ettape führte durch unendlich große Weinpflanzungen. Durch den lehmigen Boden in dieser Gegend werden die Schuhe auf den kleinen rutschigen Feldwegen sehr schwer. Das Vorwärtskommen war ausserordentlich mühsam und brauchte sehr viel Kraft.

Trotzdem bin ich heute das erste Mal seit Beginn zwar müde, aber ohne schmerzende Füsse am Tagesziel angekommen. In Monesterio dachte ich einen Moment lang mit dem blau – entzündeten Zeh: Reise vorbei. Bin jetzt natürlich froh, habe ich durchgehalten. Die neuen Schuheinlagen sind genial. So muss wohl jede und jeder zuerst rausfinden, wo der „Schuh drückt“. Wichtig ist vorallem auch die Erholungszeit mit viel Schlaf, viel Wasser trinken, Früchte essen und am Abend guten Wein trinken !

Bild: Blick zurück auf Pilgerautobahn

2 Kommentare zu „9. Tag: Zafra – Almendralejo (38.8km)“

  1. herzlichen dank für deine sms…nun, wetterfrosch, möchtest du bitte etwas mehr sonne für die kommenden tage voraussagen…
    wenn ich mir dein heutiges foto anschaue, dann frage ich mich, was mir wohl lieber wäre: pralle sonne in dieser schattenlosen weite oder matsch mit schweren schuhen….ich glaube, ich wählte ein beschaulich-bemoostes (trocken, versteht sich) plätzchen, nah bei einer quelle, ein feines pic-nic…und wenn mir danach wäre…eine rischka mit fahrer, zum weiterziehen

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