Cañaveral – Riolobos (24.5km)

Um 7 erwachte ich vor dem Wecker. Dem Hospitalero haben wir gestern mitgeteilt, dass wir um halb acht frühstücken wollen. Dieses war so reichhaltig, wie schon lange nicht mehr. Ich erkundigte mich noch nach der Telefonnummer vom Zeltplatz in Riolobos, unserem heutigen Etappenziel, und los ging es. Die Landschaft heute war schlicht sensationell! Auf dem gesamten Weg nur Sonne, Eichenwälder und Oleanderbüsche. Schau Dir die Pics an! Endlich kommen meine Füsse in Fahrt und habe nicht mehr den Eindruck, halb behindert durch die Gegend zu latschen. Nach knapp zwei Stunden die erste Pause mit etwas Schafkäse und einer Orange. Es ist schon morgens recht warm. So verstaue ich die Jacke und creme mir die Nase ein. Chrigu und ich haben meistens in etwa das selbe Tempo. Was echt angenehm ist und keinen von uns beiden über – oder unterfordert. Trotzdem gehen wir manchmal mit grösserem Abstand hintereinander. So kann man auch mal seinen eigenen Gedanken nachhängen und so haben wir das auch heute Vormittag gehandhabt.
Die Via de la Plata existiert ja seit fast 2000 Jahren. Die Römer haben hier einen „breiten gepflasterten Weg“ von Sevilla nach Astorga gebaut. Der Name des Weges hat also nichts mit Silber zu tun, sondern kommt aus dem maurischen Wort „Bal’latta“. 
Und für mich soll es auch nicht zur Via de la Blattera werden !!
Wir wählten für unsere Mittagspause einen Platz mit Aussicht auf die andere Talseite, genossen die Sonne und beobachteten die längste Zeit einen Fuchs, der uns erst sah, respektive roch, als der Wind kehrte. 
Der letzte 6 km – Abschnitt war dann sehr staubig, trocken und wollte nicht enden. Hier möchte ich im Juli bei 40 Grad nicht unbedingt durchgehen müssen.
Riolobos tönt ja als Dorfname recht abenteuerlich. Aber bis jetzt haben wir weder den Fluss noch die Wölfe gesehen 😳. Es ist einfach ein Provinzkaff mit einer Kirche, auf welcher sicher zehn Störche ihre Jungen füttern, 3 Bars, circa hundert Häuser und einem Campingplatz, auf welchem wir in einem Bungalow übernachten. Die Kirche und die Bars haben wir von innen gesehen. 

Natürlich habe ich mir zum Voraus ein paar Überlegungen und Gedanken über die Motivation „mir so etwas anzutun“ gemacht und wollte eigentlich heute etwas dazu schreiben. Ich werde es auf einen anderen Tag verschieben, da einfach zu müde. 🌙 

Buenas noches!

   
    
    
    
 

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