Calzada de Béjar – Fuenteroble de Salvatierra (22km)

Nach der gestrigen kurzen Etappe und der entsprechend längeren Erholungszeit waren wir heute locker drauf und hatten Energie für Flausen und Spässe. 
Heute Abend kann Chrigu endlich mal wieder seine Kochkünste unter Beweis stellen. Wir sind bei Pfarrer Don Blas und seinen Hospitaleros 

Paco, Estephan und Antonio zu Gast und Christian wird für alle kochen. Zugegen ist auch Karl, ein sympathischer, deutscher Peregrino. Die Herberge wird auf Spendenbasis geführt. Anstelle einer Spende haben wir Huhn, Reis, Gemüse und Wein eingekauft. 
Mit Antonio, der Mann auf dem Bild mit Steinhaus, habe ich lange gesprochen. Er hat mir seine Lebensgeschichte erzählt. Er hat zwei erwachsene Kinder und erst seine Arbeit in Madrid und danach seine Frau verloren. Darauf pilgerte er während Jahren insgesamt 5 mal von Madrid und Sevilla nach Santiago de Compostela. Er fand den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt nicht mehr und hauste den letzten Winter in einem Zelt in der Pampa. Nun hat Antonio Don Blas kennengelernt und kann hier arbeiten. Die meisten Steinhäuser, welche hier auf dem Grundstück stehen, wurden von Leuten gebaut, die hier hängengeblieben, oder eine Zeit lang hier leben dürfen. Don Blas selbst ist eingetroffen und wir werden nun essen.
   
    
   

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