Salamanca – El Cubo de la Tierra del Vino (36km)

 
Zu Fuss aus einer Grossstadt zu gehen, ist ja nicht unbedingt das Angenehmste. So war das auch heute morgen in Salamanca um 06:30 Uhr. Keine Bar weit und breit, welche bereits geöffnet hätte. Erst im nördlichen Barrio, sprich Aussenbezirk, mischten wir uns „unauffällig“ unter die Beamten an einer Bar, bestellten Café con leche und ich liess mir ein Bocadillo con jamon para llevar, ein Sandwich zum Mitnehmen, zubereiten. 
Die ersten 30km sind schnell beschrieben: 8km geradeaus, Pause, 8km geradeaus, Pause, 8km geradeaus, Pause usw. Alles flach, Felder links, Autobahn rechts. Langweilig. Wir spornten uns gegenseitig zu mehr Tempo an, aber die Kilometer wollten und wollten nicht weniger werden. Die letzten 4 km wurden uns dann durch einen heftigen Hagelsturm versüsst. Zum Glück fanden wir, zusammen mit Karl dem Kühnen aus Würzburg, vorübergehend Schutz unter einer Eiche. 

Als wir in der Herberge ankamen, waren bereits Olga, eine lustige, ulkige Rechts – und Carmen, eine laute, vorwitzige Matheprofessorin aus Sevilla und ein baskisches Paar aus Bilbao anwesend. Das waren dann wie der spanische Nord – und Südpol an einem Tisch vereint. Die Andalusierinnen quasselten munter drauflos. Chrigu erzählte mit Ausschweifungen einen Witz auf spanisch. Alle lachten, sogar die ernsten Basken. 😉
Anbei noch ein paar Momentaufnahmen des Tages und Abends.  
 

   

   
    

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