Málaga – Almogía (18km)

Der Taxifahrer, welcher uns heute durch die endlosen Industriezonen Málagas an den Stadtrand fuhr, beklagte sich über den vielen Regen der letzten Wochen in Andalusien. Er hatte recht, seit wir gestern gelandet sind, hatte es immer wieder geregnet. Aber er sei sehr zuversichtlich, dass es jetzt endlich wärmer werde. Ich hoffe, er wird recht behalten.

Den gestrigen Tag begannen wir in Málaga als unfreiwillige Teilnehmer einer Demonstration für mehr Geld für die Pensionierten. Plötzlich waren wir mittendrin. Uns fehlte nur noch die grosse, rote Fahne. Endlich entkamen wir der Rollatorversammlung und fanden den Eingang ins Picasso – Museum. Doch wir waren bei weitem nicht die Einzigen mit dieser Idee und konnten zwischendurch einen Blick auf eines der Werke erhaschen. Ich brauche Ruhe und Zeit, um ein Bild auf mich wirken zu lassen und diese Voraussetzungen waren bei weitem nicht gegeben. Entsprechend war ich etwas enttäuscht. Nach einer Tapas – Stärkung besuchten wir die riesige Alcazaba, eine maurische Burg, welche bereits im 8. Jhdt. gebaut wurde.

Zurück zur heutigen Taxifahrt: Ich bat den Driver mit Hilfe meines Navis anzuhalten, denn genau hier trennt sich Strasse vom Wanderweg und hier beginnt unsere Wanderung und Pilgerweg Richtung Córdoba.

Es regnete nur noch leicht und wir freuten uns beide, dass es nun endlich losging. Der Weg verlief die ersten Kilometer in einem breiten Bachbett. Doch erstaunlicherweise führte der Bach wenig Wasser, so dass wir ohne nasse Füsse die anschliessende erste Steigung von 400 Höhenmetern in Angriff nehmen konnten. Schon bald wünschte ich mir, doch nur mehr Fitness im Winter gemacht zu haben. Trotz Rucksackgewicht von nur 7.5 kg kam ich ganz schön ins Schwitzen. Auf halber Höhe plauderten wir mit 2 Männern, welche mit dem Bau eines Swimmingpools beschäftigt waren. Wir verstanden uns gut und sie wollten uns gleich zu einem Glas Wein einladen… Wir lehnten dankend ab, mit der Begründung, dass wir heute noch zuviele Kilometer zum Wandern vor uns haben.

Almogía klebt als typisches weisses andalusisches Dorf an einem Berghang. Natürlich ist die Herberge ganz zuoberst im Dorf, jedoch gleich neben einer Bodega und einem Restaurant, welches wir jetzt mal austesten gehen.

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